Die nächste Fortbildung Deeskalationstraining zum Ansatz DeE-Pro findet vom 22.-24.6.2016 in Berlin statt.

 



Das handlungsbezogene Deeskalationsprogramm DeE-Pro wurde von mir entwickelt, um akute bzw. besonders kritische Situationen (Aggressionen, Verweigerung, Weglaufen, Selbstverletzendes Verhalten, Provokationen) bei Konflikten, Krisen und Verhaltensauffälligkeiten in der Behindertenhilfe professionell zu begegnen.

 

Ich besitze das Copyright an „DeE-PRO".

 

Theoretisch fußt der Ansatz auf der Differenzierung verschiedenen Eskalationsformen und einem
differenzierten Modell zum Eskalationsprozess.

 

Handlungsbezogen fußt der Ansatz auf mehreren Schritten:

 

1. Früherkennung und Frühintervention: Hierzu dient u.a. der Ansatz Verhaltensdialog.


2. Klärung der eigenen Haltung, anhand von spezifischen Fragestellungen.


3. Strukturierung der Deeskalation

  • direkte und indirekte Deeskalation
  • in 3+1 Eckpfeiler.


4. Flankierung dieser Eckpfeiler durch spezifische Ansätze zur

  •  verbalen,
  •  nonverbalen,
  •  situativen und
  •  prozessualen Deeskalation.

 

5. Kompetenter und rechtlich zulässiger Einsatz von Techniken zur physischen (körperlichen) Intervention zur Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr.

 

6. Differenzierung zwischen Eskalationssituationen und Notfallsituationen (bei Kontrollverlust). Spezifische Ansätze zum Notfallhandeln.

 

7. Abschluss der Situation (u. a. Führen von Kritikgesprächen) und Nachsorge.

 

Deeskalationsmaßnahmen sind wesentlicher Teil der Krisenintervention. Daher ist DeE-Pro als eigenständiger Teil des Konzeptes Ki-Pro zu verstehen. Ki-Pro umfasst neben der Deeskalation bzw. Akutintervention weitergehende Ansätze zur Krisenprävention, Krisenbegleitung bzw. zur langfristigen Unterstützung in Krisen und bei Verhaltensauffälligkeiten.