Anmeldeformular FAS 2017.pdf
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Nächste Fortbildung zu diesem Thema: 13.-15.09.2017
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FAS(D) - (K)Ein Thema für die Behindertenhilfe.

Herausforderungen und Zugänge zum Fetalen Alkoholsyndrom

Das Fetale Alkoholsyndrom - FAS / FASD - ist eine der häufigsten Ursachen für eine Intelligenzminderung bzw. Geistige Behinderung. Dies ist in den meisten Einrichtungen (Frühförderung, Förderschulen, WfbM, Wohneinrichtungen)  zu wenig bekannt. Entscheidend für die Behindertenhilfe ist hierbei, dass die betroffenen Personen spezifische (Verhaltens-)Auffälligkeiten aufweisen.                      

 

Diese werden in den Einrichtungen eher selten als typisch wahrgenommen. Hieraus resultieren Defizite in den Erklärungen der Auffälligkeiten und in der Anpassung der Hilfen. Denn in verschiedener Hinsicht benötigen die Betroffenen spezifische Zugänge und Ansätze.

 

Leider ist dieses Störungsbild (früher als Alkoholembryopathie bezeichnet) in der Behindertenhilfe weitgehend unbekannt. Dem wendet sich diese 2-tägige Fortbildung in Berlin praxisbezogen zu.

           

Themenschwerpunkte sind u.a.:

 

                  1. Grundlagen: Erkennen und Verstehen von FAS(D)
                       • Diagnose, Symptome, typische Anzeichen
                       • Häufigkeit und Bedeutung für den Kontext „Geistige Behinderung“
                       • Erkennen von FAS bei Kindern und Erwachsenen
                       • Erkennen und Verstehen der typischen Verhaltensauffälligkeiten
                       • Erkennen und Verstehen von assoziierten Auffälligkeiten, insb. Hyperaktivität
                       • Zusammenhänge und Abgrenzungen zum Thema „Junge Wilde, Grenzgänger“

 

                  2. Pädagogische-therapeutische Hilfen
                       • Beratung und Aufklärung (Psychoedukation)
                       • Medizinische Hilfen
                       • Hilfen für (Pflege-)Eltern der Betroffenen
                       • Spezielle Aspekte bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
                       • Vorstellen von sechs Eckpunkten spezifischer pädagogischer Hilfen                  
                          und Interventionen
                       • Vorstellen von Fallbeispielen


Die Fortbildung richtet sich an Einrichtungen (Frühförderung, Schule, WfbM, Wohneinrichtung) und Familien.